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ErdwärmeSeit mehre tausend Jahren ist bekannt, dass es im Inneren unserer Erde richtig kocht und brodelt. Ein paar Kilometer unter unseren Füßen herrscht eine enorme Hitze, die das Gestein in Vulkanen verflüssigt oder auch für die heißen Quellen – Geysire – in Island sorgen. Nun ist die Menschheit auf die Idee gekommen, diese Erdwärme für sich zu nutzen, wofür auch gleich ein Begriff erfunden wurde, nämlich Geothermie. Energie aus Erdwärme? Warum nicht? Um Wärme vom einen Ort zum anderen zu transportieren, wird das Wasser als Energieträger genutzt, da es aus physikalischer Sicht ein sehr gutes Medium dafür darstellt. In ca. 3500 Metern Tiefe fließt Wasser, dass 150 Grad Celsius heiß ist. Über ein Rohrleitungssystem wird über eine bestimmte Erdwärme Bohrtechnik das Wasser mehrere Meter in die Erde geleitet und dort durch die Erdwärme erhitzt. Erreicht das Wasser dann wieder die Erdoberfläche, ist es warm und man kann die Erdwärme als Heizung verwenden. Wenn man bei Bohrungen für Erdwärme auf ein schon vorhandenes Wasservorkommen stößt, kann man dies dann auf direktem Wege zum Heizen verwenden. Das Wasser ist meist so qualitativ hochwertig, dass es für Heilbäder in Kurorten verwendet wird. Wasser, das als Dampf an die Erdoberfläche tritt, wird zur Stromerzeugung durch Generatoren und Turbinen verwendet. Es wurde errechnet, dass die Erdwärme in 50 Jahren ungefähr die Hälfte des Energiebedarfs decken wird. Auch in Sachen Energie durch Erdwärme in Deutschland soll im Oktober in Landau in der Pfalz ein Erdwärme-Kraftwerk bezahlbaren Strom liefern. Energie durch Erdwärme ist also eine tolle, besonders umweltschonende Lösung zu unserem Problem mit dem Klimawandel. Zumindest trägt es zu einem großen Teil dazu bei, unsere Erde zu schützen. Um Ihre Heizung durche eine Wärmepumpe zu ersetzen, müssen Sie mit Kosten von 10.000 - 20.000 Euro rechnen - je nach Leistung. |
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